Gotland 2011


August 2011


Am 20 August fliegen wir für eine Woche nach Gotland.
Das Haus ist neu und das Auto ist alt.

Alles ist prima, aber leider nur geliehen.

Unser erster Ausflug führt uns nach Hesselby.

Dort fahren wir mit einer historischen Eisenbahn.


Die Strecke ist zwar kurz, aber es war ein schönes Erlebnis.



Zweiundneunzig mittelalterliche Landkirchen zieren die dünnbesiedelte Insel.

Jede noch so kleinste Ansiedlung wollte allen ihren Reichtum und ihre Frömmigkeit zeigen.



Diese, meist liebevoll restaurierten kleinen Kirchen, besitzen neben den wunderschönen Kalkmalerein, häufig auch noch einen Taufstein aus dem 12. bzw.13 Jahrhundert.

An den Kanzeln sieht man Stundenglaser um den allzuwortgewaltigen Predigern ihre Zeit einzuteilen.



Eine der Schiffssetzungen aus der Bronzezeit ist ganz in der Nähe von Fröjel, wo wir unser Quartier hatten.

Welcher Fürst mag hier begraben sein?

Boote


Die mächtigen Stadtmauern von Visby umschließen auch heute noch die gesamte Altstadt.



Die Kathedrale von Visby hat die Zeiten von Krieg und Frieden überlebt.

Sieben weitere große Kirchen sind heute nur noch Ruinen.

Der kleine idyllische Hafen von Visby ist heute unbedeutend.

Im Mittelalter war hier der Knotenpunkt des Ostseehandels zwischen Lübeck und Nowgorod.

Koggen der Hanse brachten Reichtum in die Stadt, wo heute gelegentlich ein Kreuzfartschiff Touristen zu einem kurzen Besuch in die malerischen Gassen sendet.


Steile Straßen und Gassen führen über verschiedene Ebenen durch die am Hang gelegene Stadt.




Viele der kleinen Häuser in der Altstadt wollen gar nicht in das Bild passen was man sich von einer "Hauptstadt" macht.



Im Fährhafen, wo auch größere Schiffe anlegen können, liegen gerade zwei der Autofähren, die regelmässig mit dem Festland Verbindung halten.




So mögen wohl die Häuser der Wikinger ausgesehen haben, die hier einst lebten.




Gotland lag einst unter Wasser in einem warmen Korallenmeer.

Am Ufer findet man an vielen Orten Fossilien
die versteinert Zeugnis von dieser Zeit geben.




Der kleine Hafen in der Nähe unseres Ferienhauses.

Die Fischerhütten waren jetzt, am Saisonende verlassen.




Die Windmühlen auf Gotland sind klein und gedrungen.

Heute wird der Wind von Windkraftanlagen zur Stromerzeugung genutzt.

Arles sur Tech


Bunte Blumen und Kräuter schmücken die Wiesen.

Im Frühjahr findet man auf Gotland etwa 35 Orchideenarten.

Aber auch jetzt ist es hier wunderschön.

Blick von der Wasserkuppe



Eine Woche ist schnell vorbei und wir müssen heim.


Wir haben viel gesehen und ich habe viele Fotos gemacht.

Etwas mehr Text findet man hier

Reisetagebuch